Sächsischer Volkshochschulverband zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen: Lebenslanges Lernen muss inklusiver werden

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember spricht sich der Sächsische Volkshochschulverband (SVV) für ein inklusives lebenslanges Lernen aus.
Der Verband hat im Frühjahr 2025 eine Zielvereinbarung unterzeichnet, mit denen er sich zu mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Lernangeboten verpflichtet. Bereits fünf Volkshochschulen sind den Vereinbarungen beigetreten: Chemnitz, Dresden, Landkreis Leipzig, Zwickau und Erzgebirgskreis.

Weitere arbeiten bereits in Teilen inklusiv. Angebote zur Mediennutzung, politischen Bildung und bewusstem Leben sind nachgefragt.

„Die Wünsche von Menschen mit Behinderung zu Bildungsangeboten unterscheiden sich kaum von denen, die Menschen ohne Behinderung mitbringen“ sagt Hanka Kliese, Geschäftsführerin des Sächsischen Volkshochschulverbandes. „Der Unterschied besteht leider oft in der Möglichkeit zur Teilhabe.

Deshalb freuen wir uns, wenn Menschen mit Behinderung auf unsere Volkshochschulen zukommen und ihre Bedarfe deutlich machen. Wir wollen neben speziellen Angeboten für sie gern mehr Teilhabe in unseren bereits vorhandenen Angeboten schaffen.“ Bereits jetzt gibt es in Volkshochschulen erfolgreiche Formate für Menschen mit Handicap, allerdings ist das nicht immer bekannt und vor allem nicht flächendeckend „Daran arbeiten wir mit viel Energie und Leidenschaft“, so Hanka Kliese, „denn auch für erwachsene Menschen mit Behinderung gibt es ein verbrieftes Recht auf lebenslanges Lernen, das wir mit Leben füllen wollen.“

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